Wir kümmern uns gerne um Ihren Klassiker.

 

Von der Ersatzteile-Beschaffung über Wartungsarbeiten und kleine Reparaturen bis hin zur Komplett-Restaurierung ist alles möglich.

 

Wir beraten Sie auch gerne bei der Beschaffung Ihres Liebhaberstücks, zum H-Gutachten, zur Zulassung und allem, was ansteht. Selbst die Autogas-Umrüstung führen wir für Sie durch.

 

Ansprechpartner ist Michael Stricker, erreichbar über den Standort Künzelsau-Belsenberg.

 

Bilder von klassischen Automobilen in unseren Räumen (und davor):

Für Kunden und Interessenten, die - wie wir - Leidenschaft für altes Blech mitbringen, haben wir immer ein paar interessante automobile Klassiker in unseren Ausstellungsräumen (private Liebhaberstücke, viele von Kunden, ständig wechselnd, damit ein Besuch bei uns immer einen kleinen Museumsbesuch einschließt).

Warum sind Oldtimer/Klassiker insbesondere für Selbständige                        als Dienstwagen so interessant?

Viele Old- und Youngtimer sind durchaus alltagstauglich. Oder sie können mit relativ wenig Aufwand für den alltäglichen Einsatz fit gemacht werden. So taugen sie auch als Dienstwagen. Vor allem für Firmeninhaber, die bereits einen Klassiker besitzen und privat nutzen, eine interessante Variante, denn dabei ist leicht ein mehrfacher Steuerbonus zu erreichen.

 

Sie haben die Möglichkeit, einen oder auch mehrere Dienstwagen zu wählen und lieben klassische Autos? Dann bringen Sie doch einfach Ihre private Leidenschaft und das Sparen betrieblicher Steuern unter einen Hut, indem Sie einen Young- oder Oldtimer als Dienstwagen nutzen. Das klingt extravagant, entpuppt sich aber als äußerst clever, denn unterm Strich fährt man mit einem Klassiker erstaunlich günstig.

 

Das liegt zunächst einmal an der Art der Dienstwagenbesteuerung, wonach ein Prozent des Listen-Neupreises Monat für Monat als geldwerter Vorteil über die Lohn-/Einkommensteuer versteuert werden muss. Bei aktuellen Neuwagen kommen dabei oft stattliche Beträge zusammen, zumal der Betrag aufs Einkommen oben drauf gepackt und deshalb zum persönlichen Spitzensteuersatz versteuert wird. 

Der Oldtimer fungiert hingegen als Steuersparmodell, weil nicht der aktuelle Wert des Autos, sondern der damalige  Neupreis ausschlaggebend ist.

Ein Porsche 911 S zum Beispiel war 1968 ca. 26.900 Mark teuer. Das sind umgerechnet ca. 13.750 Euro. Zu diesem Preis gibt es heute lediglich einen Kleinwagen. Dass der Sportwagen heute rund 65.000 Euro wert ist, spielt für das Finanzamt bei der Berechnung des geldwerten Vorteils aber keine Rolle.

 

Wer auch Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz versteuern muss (pro Entfernungskilometer 0,03 Prozent des Listenpreises) für den verstärkt sich der Effekt zusätzlich.

 

Steuermindernd wirken sich auch die eventuell höheren Betriebskosten aus. Selbst Restaurierungsarbeiten lassen sich vollumfänglich als Betriebsausgabe geltend machen.

 

Zum Sparmodell werden Oldtimer übrigens nicht zuletzt wegen günstiger Versicherungs- und Steuertarife. Autos mit H-Kennzeichen zahlen pauschal nur 191 Euro an den Fiskus, unabhängig von Hubraum oder Schadstoffausstoß. Auch von Fahrverboten in Umweltzonen sind sie ausgenommen, und selbst die Versicherungsrechnung muss niemandem schlaflose Nächte bereiten. Zwischen 200 und 300 Euro sind pro Jahr für eine Vollkasko-Police fällig.

 

Der aktuelle Dienstwagen könnte (zum oft bereits sehr günstigen Zeit- oder Buchwert) ins Privatvermögen übernommen werden. Sollte er zwischendurch betrieblich genutzt werden, zum Beispiel, wenn der Klassiker wegen schlechtem Wetter, Werkstattbesuch, Wintersaison, usw. nicht zum Einsatz kommt, können hierfür 30 Cent pro gefahrenem Kilometer als Betriebsausgabe geltend gemacht werden. Ein weiterer steuerlicher Pluspunkt.

 

Gerne können wir dieses komplexe Thema gemeinsam weiter erörtern und überlegen, wie wir die Vorteile für Sie am besten umsetzen können.

 

Michael Stricker (staatl. gepr. Betriebswirt / Geschäftsführer Autohaus Ehret GmbH)