
Wir kümmern uns gerne um Ihren Klassiker.
Von der Ersatzteile-Beschaffung über Wartungsarbeiten und kleine Reparaturen bis hin zur Komplett-Restaurierung ist alles möglich.
Wir beraten Sie auch gerne bei der Beschaffung Ihres Liebhaberstücks, zum H-Gutachten, zur Zulassung und allem, was ansteht. Selbst die Autogas-Umrüstung führen wir für Sie durch.
Ansprechpartner ist Michael Stricker im Betrieb in Bitzfeld.
Warum sind Oldtimer so interessant als Dienstwagen?
Viele Old- und Youngtimer sind durchaus alltagstauglich. Oder sie können mit relativ wenig Aufwand für den alltäglichen Einsatz fit gemacht werden. So taugen sie auch als
Dienstwagen.
Dabei ist leicht ein mehrfacher Steuerbonus zu erreichen.
Sie beanspruchen einen Dienstwagen und lieben klassische Autos? Dann bringen Sie doch einfach Leidenschaft und Beruf unter einen Hut, indem Sie einen Oldtimer als Dienstwagen nutzen. Das klingt extravagant, entpuppt sich aber sogar als clever, denn unterm Strich fährt man mit einem Klassiker erstaunlich günstig.
Das liegt zunächst einmal an der Art der Dienstwagenbesteuerung, wonach ein Prozent des Listen-Neupreises als Einnahme versteuert werden muss. Bei aktuellen Neuwagen kommen dabei oft
stattliche Beträge zusammen, die Monat für Monat versteuert werden. Der Oldtimer entpuppt sich hingegen als Steuersparmodell. Schließlich ist nicht der aktuelle Wert des Autos
ausschlaggebend, sondern der damalige
Neupreis. Ein Porsche 911 S zum Beispiel war 1968 ca. 26.900 Mark teuer. Das sind umgerechnet ca. 13.750 Euro. Zu diesem Preis gibt es heute lediglich einen Kleinwagen. Dass der
Sportwagen heute rund 65.000 Euro wert ist, spielt für das Finanzamt bei der Berechnung des geldwerten Vorteils aber keine Rolle.
Für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz werden pro Entfernungskilometer 0,03 Prozent des Listenpreises versteuert. Steuermindernd wirken sich auch die Betriebskosten aus. Selbst Restaurierungsarbeiten lassen sich beim Finanzamt geltend machen.
Zum Sparmodell werden Oldtimer übrigens nicht zuletzt wegen günstiger Versicherungs- und Steuertarife. Autos mit H-Kennzeichen zahlen pauschal nur 191 Euro an den Fiskus, unabhängig von Hubraum oder Schadstoffausstoß. Auch von Fahrverboten in Umweltzonen sind sie ausgenommen, und selbst die Versicherungsrechnung muss niemandem schlaflose Nächte bereiten. Zwischen 200 und 300 Euro sind pro Jahr für eine Vollkasko-Police fällig.
Der aktuelle Dienstwagen könnte (zum oft bereits sehr günstigen Zeit- oder Buchwert) ins Privatvermögen übernommen werden. Sollte er zwischendurch betrieblich genutzt werden, zum Beispiel, wenn der Klassiker wegen schlechtem Wetter, Werkstattbesuch, Wintersaison, usw. nicht zum Einsatz kommt, können hierfür 30 Cent pro gefahrenem Kilometer als Betriebsausgabe geltend gemacht werden. Ein weiterer steuerlicher Pluspunkt.
Autohaus Ehret GmbH